Zu den Börsen
Ein Staffelstab wird übergeben

Monika Bone, Übergabe-Coach *Advertorial Renate Lenhart-Ottinger, Steuerberaterin, Wenker Ostendorf Partner mbB

Nachfolge-Beratung: Nachfolgeprozesse sind vielschichtig und brauchen unterschiedliche Wegbegleiter

Mittelständische Familienunternehmen im Nachfolgeprozess beraten und begleiten - das machen Renate Lenhart-Ottinger (Steuerberaterin bei Wenker Ostendorf Partner in Ahaus) und Monika Bone (Übergabecoach und Prozessbegleiterin aus Velen) bereits seit vielen Jahren mit Know-how und Leidenschaft. Warum vor allem Vertrauen und Erfahrung dabei wichtig sind, erläutern die beiden Wegbegleiterinnen im Interview-Spaziergang.

Renate Lenhart-Ottinger und Monika Bone im Gespräch
Im Gespräch: Steuerberaterin Renate Lenhart-Ottinger und Übergabecoach Monika Bone
Monika Bone und Renate Lenhart-Ottinger tauschen sich zum Thema Beratung und Coaching im Nachfolgeprozess aus.
Monika Bone und Renate Lenhart-Ottinger tauschen sich zum Thema Beratung und Coaching im Nachfolgeprozess aus.

Begleitung im Nachfolgeprozess: den Blickwinkel der Steuerberatung erkunden

Bone: Frau Lenhart-Ottinger, schön, dass Sie auf diesen sommerlichen Spaziergang mitgekommen sind. Steuerberater und ihre Mandanten haben ein langjährig gewachsenes Vertrauensverhältnis. Gibt es einen Rhythmus, in dem Sie Ihre Mandanten sehen und wo dann auch Themen wie die Unternehmensnachfolge zur Sprache kommen?

Lenhart-Ottinger: Ja, wir besprechen nicht nur einmal im Jahr Abschluss und Buchführungsauswertung. Diese Vorstellung ist überholt. Mittlerweile begleiten und beraten wir unsere Mandanten in vielen verschiedenen Situationen. Ob das persönliche Gespräch oder ein Anruf - alle Kontaktmöglichkeiten, die es gibt, werden auch wahrgenommen, um den Steuerberater bei Veränderungen direkt mit einzubeziehen. Da kann es um eine brenzlige Auftragslage gehen, um Terminarbeiten, um die Erweiterung einer Halle, um Personalfragen und vielleicht auch um private Dinge. Sie hören, in jedem Lebensbereich sind wir dabei.

Bone: In welcher Situation kommt ein Unternehmer oder eine Unternehmerin zum ersten Mal mit dem Gedanken an die Unternehmensnachfolge auf Sie zu? Welche konkreten Auslöser gibt es?

Lenhart-Ottinger: Selbstverständlich kommen Angehörige auf mich zu, wenn der Senior-Unternehmer verstorben ist. Doch auch eine Erkrankung kann der Auslöser sein – entweder, wenn man selbst oder ein Familienmitglied betroffen ist. Dann stellen sich viele Fragen: Wie kann ich meine Familie unterstützen? Wie viel Zeit habe ich zur Verfügung? Wie läuft mein Unternehmen weiter? Es gibt also die Not als Auslöser. Außerdem ergibt sich einiges durch den Lauf der Zeit: Wenn die Kinder ihre Ausbildung absolviert und Erfahrungen bei anderen Unternehmen gesammelt haben und sich die Familie für die Übergabe entschieden hat, kommen wir als Steuerberater ins Spiel. Dann schauen wir, wie wir die einzelnen Themen und Schritte zusammenbringen, um die Nachfolge vorzubereiten.

Bone: Welche weiteren Auslöser gibt es?

Lenhart-Ottinger: Weitere Auslöser sind zum Beispiel Branchenveränderungen oder Veränderungen am Markt - denken wir nur an die Digitalisierung. Viele Unternehmer trauen es sich nicht mehr zu, sich allein mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Das hat auch damit zu tun, dass man unter Umständen noch einmal viel Geld in die Hand nehmen muss, um notwendige Investitionen umzusetzen. Auch in solchen Prozessen kommt die Idee einer Nachfolge auf den Tisch. Dann gehen wir gemeinsam in die Vorbereitung, damit der Unternehmer oder die Unternehmerin diesen großen Schritt nicht allein bewältigen muss.


Tod oder Not. Das ist es. Warum kommen so wenige Unternehmerinnen und Unternehmer auf die Idee, sich frühzeitig Gedanken zu machen? Es gibt unterschiedliche Hypothesen dazu. Eine ist, dass es einen guten Ruf hat, „in den Stiefeln zu sterben“. Das ist Einsatz bis zum letzten Atemzug. Meine Hypothese ist, dass auch die Erfolgswelle so etwas wie ein Hamsterrad ist und dass Unternehmerinnen und Unternehmer sich zu wenig Zeit zum Nachdenken nehmen. „Ich komme einfach nicht dazu“, sagen sie entschuldigend. Das Tagesgeschäft fordert sie und macht ihnen Freude – sicherlich sind sie in vielen Fragen wichtige Entscheider oder Ratgeber, das tut dem Selbstbewusstsein gut. Wer hat denn schon eine Vision für das Leben nach dem Chef-sein? Und genau das braucht es aus meiner Sicht. – Monika Bone


Bone: Welche Erfahrungen haben Sie mit Partnerschaften bei diesem sensiblen Thema der Unternehmensnachfolge gemacht?

Lenhart-Ottinger: Sehr gute! Mein Netzwerk besteht aus verschiedenen Partnerschaften. Ich habe Sie als Übergabecoach schon des Öfteren ins Boot geholt. Durch diese Zusammenarbeit verliefen die Übergabeprozesse sehr erfolgreich. Die Erfolgskriterien für die gelungene Kooperation: Die Zusammenarbeit war offen und vertrauensvoll, und wir haben uns mit unseren unterschiedlichen Beratungsschwerpunkten ergänzt, das ist immer sehr wichtig. Unabhängig davon sind meine Empfehlungen neutral, damit der Mandant sich nicht verpflichtet fühlt. Er lernt Sie selbst in einem ersten Gespräch als potenziellen Übergabecoach kennen. Zu unserem Netzwerk gehören noch weitere Partner, wie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Borken, die Kammern und Verbände und die Banken mit ihren Börsen, die auch gerne vermitteln. Wir möchten unseren Kunden helfen und das Mandat behalten, das des Übergebers und das des Übernehmers. Das ist uns in der Vergangenheit zur Zufriedenheit aller oft gelungen.

Bone: Ich denke, sowohl für Sie als auch für mich ist es ein wichtiger Antrieb, Unternehmen auf dem Weg in ihre Zukunft zu unterstützen. Schließlich soll unsere Region so stark bleiben wie sie ist - und das geht nur mit starken Unternehmen. Wir wollen dazu beitragen, dass die Familienunternehmen im Münsterland ihren Erfolg auch in der nächsten Generation fortsetzen können.

Lenhart-Ottinger: Richtig. Wir kommen aus der Region, wir können auch mitreden. Meine eigene Übergabe der Kanzlei vor einigen Jahren kommt mir jetzt, da ich älter werde, zugute. Ich habe selbst erfahren, was dabei wichtig war. Beraten ist die eine Sache, aber eigene Erfahrungen einer Übergabe mitzubringen, ist für Mandanten oft enorm wichtig und hilfreich.

Renate Lenhart-Ottinger und Monika Bone kennen sich mit der Staffelübergabe bestens aus.
Renate Lenhart-Ottinger und Monika Bone kennen sich mit der Staffelübergabe bestens aus.

Begleitung in der Unternehmensnachfolge: den Blickwinkel des Übergabecoachings erkunden

Lenhard-Ottinger: Als Steuerberater ist Vertrauen enorm wichtig. Außerdem unterliegen wir unserer Verschwiegenheitspflicht. Aus unserer Sicht sollten nicht zu viele Personen zu früh im Unternehmen ein- und ausgehen, wenn es um die Übergabe geht. Denn aus betriebswirtschaftlicher Sicht wäre es nicht gut, solche Umstrukturierungsprozesse zu früh nach außen sichtbar werden zu lassen. Zu welchem Zeitpunkt sollten wir als Steuerberater also einen Übergabecoach mit einbinden?

Bone: Der Zeitpunkt ist von Unternehmen zu Unternehmen verschieden. Auf jeden Fall ist das Vertrauensverhältnis zu Ihren und meinen Mandanten die Basis unserer Zusammenarbeit. Schon seit 2012 begleite ich Familienunternehmen in der Region bei Veränderungsprozessen. Wenn ein Unternehmer etwas von unserer gemeinsamen Arbeit erzählt hat, dann hat er oder sie das getan. Ich unterliege der Verschwiegenheitspflicht wie Sie auch. Ich glaube, wenn Sie mir Ihr Vertrauen aussprechen, spürt Ihr Mandant das. Er hat dann die Möglichkeit, mich unverbindlich kennenzulernen und nach dem ersten Gespräch zu sagen: ‚Das passt oder das passt nicht.‘ Ich bin nicht der einzige Übergabecoach auf dieser Welt, sondern habe in meinem Netzwerk „Transformatives Coaching“ Kolleginnen und Kollegen, die sich mit dem Thema genauso auskennen wie ich.

Lenhart-Ottinger: Das ist gut, dass Sie diesen Punkt ansprechen. Die Chemie zwischen Coach und Unternehmen muss stimmen, aber auch Wünsche der Unternehmen müssen unbedingt berücksichtigt werden. Ich weiß, dass die eine gern mit einer Frau arbeitet, ein anderer sich lieber mit einem Mann austauscht. Deshalb ist es eine ideale Voraussetzung, über ein Netzwerk zu verfügen.


Transformatives Coaching - das ist es. Warum kommen so wenige Unternehmerinnen und Unternehmer auf die Idee, eine Beratung für die Umsetzung von Veränderungsprozessen in Anspruch zu nehmen? Transformatives Coaching ist zu wenig bekannt. Ziele und Wünsche gemeinsam mit einem Coach zu erarbeiten und zu formulieren, darum geht es. Und zwar so, dass sie von allen, auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, angenommen und umgesetzt werden können. Es geht um die Gestaltung von Veränderungsprozessen, die genau zum Unternehmen passen. Und darum, diese Prozesse bis zur erfolgreichen Umsetzung zu begleiten. Das ist gemeint. Genau das braucht es aus meiner Sicht. - Renate Lenhart-Ottinger


Lenhart-Ottinger: Wenn der Mandant oder die Mandantin nun von mir die Empfehlung für ein Übergabecoaching erhält, möchte ich ihm oder ihr schon etwas an die Hand geben können. Ich stelle mir vor, dass er oder sie von mir wissen möchte, was Sie mit ihm oder ihr machen, wie die Zusammenarbeit aussieht und mit welchen Werkzeugen Sie arbeiten.

Im Coaching nutzt Monika Bone unter anderem Bilder, um mit dem Coachee zu interagieren.
Im Coaching nutzt Monika Bone unter anderem Bilder, um mit dem Coachee zu interagieren.
Monika Bone und Renate Lenhart-Ottinger tauschen sich im Interview-Spaziergang zur Begleitung in der Unternehmensnachfolge aus.
Monika Bone und Renate Lenhart-Ottinger tauschen sich im Interview-Spaziergang zur Begleitung in der Unternehmensnachfolge aus.

Bone: Nach dem ersten Kennenlernen führen wir Gespräche über Wünsche, Ziele und Unsicherheiten oder Hindernisse. Im Coaching nutze ich unterschiedliche Methoden, um in die Interaktion zu gehen und dem Coachee zu helfen, sich selbst und die Situation zu reflektieren. Besonders gute Erfahrungen mache ich mit Bildern. Über äußere Bilder kommen Menschen leicht an innere Bilder heran. Damit kann man gut arbeiten.

Lenhart-Ottinger: Wo finden die Gespräche statt? Braucht es dazu besondere Räume?

Bone: Den Raum sucht der Mandant aus. Wir können uns in Ihren oder meinen Räumen treffen, wir können im Gehen sprechen. Sie haben heute erlebt, wie gut es tut, miteinander unterwegs zu sein. Auch das ist etwas, das ich immer wieder feststelle: Wenn der Körper sich bewegt, kommen auch die Gedanken leichter in Bewegung. Und natürlich gibt es auch sonst viele Möglichkeiten, sich diskret zu treffen.

Lenhart-Ottinger: Also, wir haben Vertrauen, Erfahrung und Know-how. Freuen wir uns auf die nächsten Prozesse!

Gerne stehen Monika Bone und Renate Lenhart-Ottinger auch Ihnen in Ihrem Nachfolgeprozess zur Seite. Kompetente Beratung in der Unternehmensnachfolge und eine vertrauensvolle Begleitung sind dabei selbstverständlich. Jetzt bei den beiden Nachfolge-Expertinnen melden:

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